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Die Frauen von Warschau als Buch von Georgi Markov
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Die Frauen von Warschau: Georgi Markov

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 14, 2018
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Reportagen aus der Ferne als Buch von Georgi Ma...
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Reportagen aus der Ferne:Augenzeugenberichte aus Nachkriegs-Bulgarien Georgi Markov

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 14, 2018
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Das Portrait meines Doppelgängers als Buch von ...
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Das Portrait meines Doppelgängers: Georgi Markov, Rumiana Ebert

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 14, 2018
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Das Portrait meines Doppelgängers
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Der Ort der Handlung: Ein enges verqualmtes Zimmer in dem sich vier Spielerversammeln. Es ist kein normales Spiel, sondern ein grausamer Kampf, der nur vom Rücksichtslosesten gewonnen werden kann. Die Handlung der Novelle entwickelt sich während des Spiels als innerer Monolog des Haupthelden, eines Journalisten. Markov charakterisiert in dieser Novelle die Welt der sechziger Jahre in Bulgarien anhand eines Pokerspiels in einer hierorts kaum bekannten Vielschichtigkeit. Er überzeugt mit der Parallelführung von Kartenspiel und Auftragsschreiben, indem er den oft gelenkten Journalismus im Spiel mit gezinkten Karten spiegelt. Mit einfachen Mitteln entführt uns der Autor ins kommunistische Bulgarien, obwohl die Handlung auch anderswo im damaligen Osteuropa spielen konnte. Im Zentrum stehen die Abhängigkeiten, die als solche nicht angesprochen werden, sowie die psychischen Abgrunde der Beteiligten, die beim Versuch, einen der Mitspieler vollkommen zu zerstören und ihn finanziell zu ruinieren, alle Register von Hinterhältigkeit und planmäßiger Intrige offenlegen. Das Pokerspiel ist nur eine Rahmenhandlung. Hier wie ´´draußen´´ sind nicht Regeln ausschlaggebend, sondern die Taktik, zunehmend tun sich Abgrunde auf, die Charaktere treten hervor genau wie die Hintergrunde für menschliche Verhaltensmuster und am Ende des Spiels offenbaren sich kaum zu überbietende abgrundtiefe menschliche Seiten. Wie Stefan Zweig mit der Schachnovelle gelingt Georgi Markov, der für seine präzise Ausleuchtung des menschlichen Seins mit dem Leben bezahlen musste, ein grösser Wurf der Literatur. Der bulgarische Geheimdienst hat ihn vor 30 Jahren in London meuchlings umgebracht. Dieser Mord ging als der ´´Regenschirmmord´´ in die Geschichte ein. Das 1966 erstmals auf Bulgarisch erschienene ´´Portrait meines Doppelgängers´´, zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass ´´das Spiel vollkommener ist als das Leben´´.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 20, 2018
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Reportagen aus der Ferne
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In einer seiner ´´Reportagen´´ erwähnt Markov, dass man beim Anhören altbulgarischen Kirchenmusik eine Vorstellung davon bekommt, was ´´das wahre, das ewige Bulgarien´´ vorstellte. Seine ´´Reportagen´´ befassen sich mit Umständen und Entwicklungen, die das Land seinem besten Erbe entfremdeten. Im Sommer 2013 hat Wolf Oschlies für den Wieser Verlag sieben Reportagen von Markov übersetzt und kommentiert. Markov ist Bulgare, und wir nutzen sein Werk zu einem repräsentativen Porträt Bulgariens in kommunistischer Zeit. Es beginnt mit Markovs ´´Röntgenbild´´ des Bulgarischen Schriftstellerverbands, der ob seines Reichtums und der Privilegien seiner Mitglieder in Osteuropa eine Sonderstellung innehatte. Es geht weiter mit der bulgarischen Ablehnung des erzwungenen Personenkults, der sich vor allem an dem 1949 nach sowjetischen Muster erbauten Mausoleum für Georgi Dimitrov manifestierte, dessen Sprengung am 21. August 1999 Markov nicht mehr miterleben durfte. Zweitens folgt ein Kapitel ´´Die Liebe zum großen Bruder´´, also über das Verhältnis der Bulgaren zu Russen und/oder Sowjets. Nach der Wende hat Zelju Zelev, von 1990 bis 1997 Präsident Bulgariens, den Bulgaren immer wieder eingeschärft, ihre traditionelle Russophilie sei ein Entwicklungshindernis, denn sie verhindere die Blickumkehr zum Westen und die Übernahme westliche Werte, die Bulgarien noch nötiger als andere postkommunistische Staaten benötige. Auch Markov wurde rundheraus böse, wenn er auf bulgarische ´´Russophilie´´ zu sprechen kam, und wir wollten gerade auf diese Passagen nicht verzichten. Wir setzen unsere Markov-Auswahl fort mit drei Porträt-Kapiteln. Eines zur bulgarischen Reaktion auf Stalins Tod, das durch seine milde Boshaftigkeit besticht, und eines zu Valko Cervenkov (1900-1980), dem ehemaligen Parteichef, der ein seltener Narr war. Weiter geht es mit ´´Begegnungen mit Todor Zivkov´´, einer Zusammenfassung mehrerer Texte zum selben Thema, was auch die Länge dieses Kapitel von über 50 Seiten erklärt.Wie weiter oben bereits erwähnt, verblüfft das Kapitel durch seine zurückhaltende, gelegentlich gar positive Einschätzung Zivkovs. Und wo der Autor scharf gegen diesen polemisiert, da irrt er mitunter. Die Wieser-Auswahl Markovs schließt mit dem Kapitel ´´Gelächter als Rettung´´, ein kurzes, aber ausnehmend schönes Stück, dass dem Witz gilt - weniger dem Witz als pointiertanonymer Textform, wohl aber dem Witz als Synonym für Verstand, Schläue, Intelligenz.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 20, 2018
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