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Verfassung und Verfassungsgerichtsbarkeit in Georgien: Tinatin Erkvania

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 11, 2018
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Verfassung und Verfassungsgerichtsbarkeit in Georgien:Studien und Materialien zur Verfassungsgerichtsbarkeit. 1. Auflage Tinatin Erkvania

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Sep 14, 2018
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Das Spiel des Todesengels
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´´Das Spiel des Todesengels´´ verkörpert eine Art dokumentarischen Roman, der einen großen Teil der Geschichte des Stalinismus in Georgien und der Sowjetunion behandelt und viele dem deutschen Leser bisher wenig bekannte Tatsachen beinhaltet. Der georgische Verfasser kennt diese Zeit aus eigenem Erleben, ist ein Opfer der damaligen Verhältnisse und nur durch einen glücklichen Umstand der Todesmaschinerie entkommen. Dem Roman geht ein Vorwort des georgischen Schriftstellers R. Tschchartischwili voraus, das einen guten Einblick in die Hintergründe gibt, die zur Entstehung des Werks führten, und in die Verhältnisse, in denen der Autor lebte und arbeitete. Die Handlung des Romans beginnt mit dem Ende der Demokratischen Republik Georgien, die von 1918 bis 1921 bestand und in dieser kurzen Zeit bedeutende Erfolge erzielen konnte: die Durchführung der ersten allgemeinen und demokratischen Wahlen zu Legislative, Exekutive und Justiz des Landes, die Neuorganisierung der Staatsverwaltung, des Militär- und Bildungswesens, die Schaffung eines umfassenden Systems von Grundschulen, die Gründung einer Universität in Tbilisi und mehrerer Hochschulen, die Reformierung des Arbeitsrechts, die Einführung von Arbeitstarifen und Mindestlöhnen, einer Arbeitsgesetzgebung, die Garantierung der Gewerkschaftsfreiheit und die Durchführung einer Agrarreform. Dieser Entwicklung wurde durch die Invasion der Streitkräfte Sowjetrußlands abrupt ein Ende gesetzt. Es folgten die Okkupation Georgiens durch russische Truppen, die Emigration der georgischen Regierung und die Ausrufung der Sowjetmacht in Georgien. Die nun folgenden Jahre sind gekennzeichnet durch die gewaltsame Einführung der Sowjetordnung und die Brechung des Volkswiderstands durch unvorstellbaren Terror, Verhaftungen und Massenexekutionen. Der ´´Held´´ des Romans wird schon in seiner Jugend voll in den Strudel der politischen Ereignisse gerissen. Obgleich er versucht, seinen Weg ins Leben unabhängig von den politischen Machenschaften der damaligen Zeit zu finden, wird er tief in das damalige Unrechtswesen verstrickt, und alle Versuche, sich dem zu entziehen, scheitern. So wird er mitschuldig an der politischen Entmündigung des Volkes, und sein Schicksal scheint vorgezeichnet. Hintergrund seines Lebens und seiner Bemühungen sind die beispiellosen Terrorakte der Tscheka, Berias raffinierte Intrigen, um Stalins Gunst zu gewinnen, und das Mißlingen seines Strebens, sich aus dem verbrecherischen Herrschaftsapparat zu lösen. Je höher der Held des Romans auf der Karriereleiter klettert, desto präziser und umfassender werden seine Einsichten und desto gewichtiger seine Beteiligung an den Machenschaften der Regierenden. Und als sich mit Stalins Tod und Berias Entmachtung ein Weg zu öffnen scheint, der ihn in die Menschlichkeit entläßt, verhindert das System, daß er seine Kenntnisse nach außen tragen kann. Der Verfasser des Romans schildert nicht nur das Grauen, das die damalige Gesellschaft erfaßt hatte, sondern sucht auch verständlich zu machen, wie Zwang und Furcht die Menschen immer wieder veranlassen, sich zu fügen. Es ist wie eine Mahnung an das Gewissen des Einzelnen.

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Stand: Sep 20, 2018
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Gedanken am Flusse Mtkvari
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1845 stirbt ein kleiner Angestellter, mit 26 Jahren, in Aserbaidschan an der Malaria, und nichts deutet darauf hin, daß dieser noch namenlose ´´Hilfsbuchhalter ´´ - wie wir ihn, Fernando Pessoa im Kopf, nennen könnten -, von dem sich auch kein Bildnis erhalten hat, 1893 aus seinem Grab verfrachtet wird, bis man ihn 1938 endlich da bettet, wo die Helden der georgischen Kultur ruhen: im Pantheon auf dem Hausberg Mtazminda über Tiflis, den er selbst als Dichter besungen hatte. 30 Jahre später, 1968, legte Rainer Kirsch als Übersetzer das lyrische Gesamtwerk Nikolos Barataschwilis vor, das, in Tiflis gedruckt, aber nie den Weg zu deutschen Lesenden fand. Zum 200. Geburtstag des - neben Rustaveli und Vascha Pschavela - wohl legendärsten georgischen Dichters macht der Arco Verlag diese Nachdichtungen erstmals zugänglich, mit dem Nachwort des Übersetzers. Diese Publikation wurde richtungsweisend: 1969 reiste ein Trio aus Deutschlands Osten mit einem Spezialauftrag nach Tbilisi: Adolf Endler und wiederum Rainer Kirsch erarbeiten im Verbund mit Elke Erb und der Georgierin Nelly Amaschukeli vor Ort Nachdichtungen der Georgischen Poesie aus acht Jahrhunderten. Zum Autor Nikolos Barataschwili (1817-1844), verarmter Adliger, zu Lebzeiten unter Bedrängnissen und unglücklich Liebender, wurde mit der halben europäischen Romantik - Byron, Heine, Lermontov, Mickiewicz, Shelley - verglichen, und jeder dieser Vergleiche hinkt. Stark mit der Geschichte Georgiens verbunden, das zu seinen Lebzeiten um seine Unabhängigkeit rang, und in der urwüchsigen georgischen Landschaft wie dem Flusse Mtkvari (Kura) und den Bergen wurzelnd, ist ein originär georgischer Beitrag zur Romantik und zur Weltliteratur zu entdecken, der Naturlyrik, Liebesgedichte und Mystisches miteinsschließt. Zum Übersetzer Rainer Kirsch (1934-2015) war Verfasser von Lyrik, Dramen, Erzählungen, Essays, Hörspielen und Kinderbüchern. In der DDR erregten seine Person und Werke mehrfach Anstoß. Nach der Wende in der DDR wurde er dort 1990 Präsident des Schriftstellerverbandes. Kirsch gehörte zu den profilierten Nachdichtern von Lyrik, besonders aus dem Russischen, wie von Majakovskij und Gorkij, Esenin, Mandel stam, Achmatova, Charms, Cvetaeva, Vysockij und Evtusenko. Er übersetzte auch Molière und Rostand sowie Romantiker wie Shelley und Keats. Seine Nachdichtungen aus dem Georgischen entstanden auf der Basis umfassender Interlinearübersetzungen - eine übliche Praxis, wie sie auch Übersetzungen ins Russische durch Boris Pasternak und Marina Cvetaeva zugrundelag.

Anbieter: buecher.de
Stand: Sep 20, 2018
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