Georgiens Präsident Saakaschwili zu Gesprächen bei US-Präsident Obama
Möglichkeit eines Freihandelsabkommens erörtert
31. Januar 2012
US-Präsident Barack Obama hat bei einem Gespräch mit seinem georgischen Amtskollegen Michail Saakaschwili erklärt, die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern weiter stärken zu wollen. Dazu gehöre auch die Möglichkeit zur Etablierung eines Freihandelsabkommens, so Obama. Anlass für das Treffen im Weißen Haus war der 20. Jahrestag der Unabhängigkeit von Georgien.
Barack Obama brachte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Präsident Saakaschwili zudem seine hohe Wertschätzung für den Reformprozess in Georgien zum Ausdruck: „Ich denke, Georgien kann überaus stolz sein auf den erreichten Fortschritt beim Aufbau eines souveränen und demokratischen Landes“. Georgien sei im Hinblick auf Demokratie und Transparenz ein Vorbild für die gesamte Region, so Obama weiter. Der US-Präsidenten verlieh zudem seiner Anerkennung für den georgischen Beitrag zur ISAF-Mission in Afghanistan Ausdruck und sicherte zu, Georgien bei seinem angestrebten Beitritt zur NATO zu unterstützen.
Präsident Saakaschwili begrüßte die Unterstützung der USA und den sehr positiven Verlauf des Gesprächs mit dem US-Präsidenten. Zugleich sicherte er zu, den Reform- und Demokratisierungsprozess in Georgien konsequent fortführen zu wollen. „Nichts kann Georgien von diesem Weg des Fortschritts abbringen“, so Präsident Saakaschwili.
Quelle: Das Weiße Haus, AFP, Bloomberg

