Weltbank würdigt Georgiens Kampf gegen Korruption
Studie zeigt „einzigartige Erfolge“ der georgischen Regierung
Die Weltbank attestiert der georgischen Regierung in ihrer neuesten Studie „einzigartige Erfolge“ bei der Bekämpfung von Korruption. „Unter der Vorgabe einer Null-Toleranz-Politik hat die georgische Regierung versteckte Zahlungen im öffentlichen Dienst drastisch reduziert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Weltbank zur Veröffentlichung der Studie. Laut Philippe Le Houérou, dem Vizepräsidenten der Weltbank für Europa und Zentralasien, ist es Georgien gelungen, „durch entsprechende Reformen den Teufelskreis der Korruption zu durchbrechen“.
Damit habe Georgien bewiesen, dass Erfolge in relativ kurzer Zeit möglich seien. Wichtig seien hierbei vor allen Dingen ein starker politischer Wille sowie gemeinsame Anstrengungen innerhalb der Regierung. Seit der Rosenrevolution im Jahr 2003 verbesserte sich Georgien nicht nur im Korruptionsranking der Weltbank, sondern auch in der Bewertung von Transparency International deutlich.
Am Beispiel von Georgien könne darüber hinaus der Mythos entkräftet werden, Korruption sei quasi „kulturell bedingt“. Stattdessen ließen sich viele Elemente des georgischen Reformprozesses auch auf andere Länder übertragen, um gegen Korruption in der öffentlichen Verwaltung vorzugehen.

