Drei georgische Soldaten in Afghanistan getötet

Saakaschwili bezeichnet Verlust als „besonders schmerzhaft“

22. Februar 2012

Drei georgische Soldaten sind am Dienstag in Afghanistan getötet worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums waren die Soldaten in der Provinz Helmand stationiert. Ihr Fahrzeug war nach einem Angriff durch Aufständische explodiert.

Damit steigt die Zahl der georgischen Soldaten, die beim Kriegseinsatz in Afghanistan getötet wurden, auf 15. Für die georgischen ISAF-Truppen ist es der verheerendste Anschlag seit Oktober 2010. Damals waren vier Soldaten gefallen.

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili beteuerte den Angehörigen sein Beileid. „ Dieser Verlust ist für mich persönlich besonderes schmerzhaft. Besonders vor dem Hintergrund meines jüngsten Truppenbesuches in Afghanistan, bei dem ich sah, wie tapfer unsere Soldaten ihre riskanten Aufgaben erfüllen.

Georgien ist seit November 2009 an der NATO-Mission am Hindukusch beteiligt und stellt das größte Truppenkontingent relativ seiner zur Einwohnerzahl. Das georgische Parlament hatte erst im Dezember 2011 beschlossen, die Zahl der in Afghanistan stationierten Soldaten weiter aufzustocken.

Quelle: AFP, civil.ge