Georgische Regierung will Börsengang von Staatsunternehmen ermöglichen
Gesetzentwurf ermöglicht Minderheits-beteiligungen zwischen 15-25 Prozent
11. August 2011
Die georgische Regierung hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, auf dessen Grundlage Aktien von georgischen Staatsunternehmen an den Börsen in London und Warschau gehandelt werden sollen. Nach Auskunft des georgischen Premierministers Nika Gilauri seien hierbei Minderheitsbeteiligungen zwischen 15-25 Prozent an Staatsunternehmen wie der Georgischen Eisenbahn oder dem nationalen Energieversorger GSE vorgesehen.
Wenngleich die Situation an den internationalen Börsen gegenwärtig nicht optimal sei, so bestünde jedoch weiterhin ein hohes Maß an Vertrauen in den Standort Georgien, so Gilauri weiter.
Bereits zuvor war in Regierungskreisen darüber diskutiert worden, Beteiligungen in Höhe von 25% an dem staatlichen Öl- und Gasunternehmen GOGC an den Börsen zu handeln. GOGC betreibt unter anderem die sogenannte „Nord-Süd-Pipeline“, durch die Gas von Russland über Georgien nach Armenien transportiert wird.
Quelle: Civil.ge

