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PilotsEYE.tv | SHANGHAI - Blu-ray
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Premiere mit Swiss. PilotsEYE.tv ist zu Gast in einem Cockpit der Schweizer Fluglinie und zeigt erstmals einen technischen Zwischenfall, der die Crew auf dem Weg von Zürich nach Shanghai zum Umkehren zwang.Engine aus – und zurück nach HausIm Simulator alle drei Monate trainiert, in der Realität äußerst selten. Wenige Minuten nach dem Start in Zürich zeigt die Öltemperatur für Triebwerk 3 plötzlich den doppelten Wert des erlaubten. Für Flottenchef Thomas Frick und First Officer Manuela Durussel beginnen hochkonzentrierte Minuten mit zahlreichen Maßnahmen, um die kritische Temperatur wieder in den Griff zu bekommen. Nach 15 Minuten dann der nüchterne Satz „Ich fliege jetzt 17 Jahre und habe noch nie umkehren müssen, heute ist es wohl das erste Mal“, von Copilotin Manuela. Während die Fluggäste am Gate in eine wartende Ersatzmaschine umsteigen, trifft PilotsEYE.tv die Cockpitcrew sechs Monate später wieder, um den Flug - dann erfolgreich - zu absolvieren.Dieser einzigartige Einblick in ein „abnormal Procedure“, einen unplanmäßigen Zwischenfall, ist im Hauptfilm mit den entscheidenden Momenten und im Bonusteil mit dem gesamten Geschehen, inklusive der Original-Checklisten zu bestaunen. Wer flirtet fliegtPrivatgespräche auf der offiziellen Funkfrequenz sind streng verboten. Umso erstaunter sind die Blicke von Copilotin Manuela als plötzlich ein männliches „Manu?“ aus dem Lautsprecher tönt. Schnell sind die wichtigsten Freundlichkeiten mit dem Kollegen ausgetauscht, wissend, dass jetzt wahrscheinlich ein paar hundert Menschen in anderen Flugzeugen und am Boden heftig schmunzeln. Die ironische Bemerkung des Flugkapitäns „flieg nie mit Frauen, denn die flirten immer gleich mit dem gesamten Luftraum“ zeigt, dass bei dieser Crew auch unter Stress noch Freude an der Arbeit herrscht. 1000 Meilen UmwegBedingt durch laufende Vertragsverhandlungen darf Russland heute nicht überflogen werden. Die Ausweichroute führt im Süden über Rumänien, Georgien und Kasachstan nach China. Der Mehrverbrauch, der durch die 1900 Kilometer entsteht, ist aber noch immer preiswerter, als die Überfluggebühren zu zahlen. Für die Crew der HB-JMB „Liestal“ aber ein ganz normaler Vorgang, der sich nur in der größeren Tankfüllung niederschlägt. Kein Cockpit ohne KüchenweckerEine Besonderheit aller Swiss-Cockpits ist der im Overhead Panel eingebaute Küchenwecker, der besonders hilfreich bei zeitkritischen Aufgaben ist. Thomas Frick demonstriert dieses wie er es nennt „analoge Monster im Kreise der volldigitalen Schalter und Anzeigen“. Wer noch mehr Lust auf Erklärungen aus erster Hand hat, der entscheidet sich für Tonspur 2, und hört - zusätzlich zum normalen Ton - den Kommentar des Kapitäns zu jeder Szene.Der Autopilot sieht einfach besserIn leicht verständlichen Erklärungen zeigt PilotsEYE.tv in dieser Folge, wie Piloten in einer Null-Sicht-Situation das Flugzeug trotzdem unaufgeregt und präzise landen. Heute entscheiden sich die beiden für einen „Monitored Approach“. Dabei lässt Flugkapitän Thomas Frick den Autopiloten bis auf 30 Meter über Boden an die Landebahn heranfliegen und übernimmt dann das Steuer, um per Hand zu landen. Die Ruhe und Konzentration der Piloten gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, den Moment der größten Anspannung selbst mitzuerleben. Im Skilift über die Dächer von Shanghai„Ich fahre in einem Skilift über eine saftige Schweizer Kuhwiese, mit Blick auf den Stadtteil Pudong, an dem gerade ein Öltanker vorbeifährt“, lautet das Bilderrätsel von Thomas Frick. So etwas gibt’s nur einmal – nämlich auf der EXPO 2011, eingefangen auf dem Dach des Schweizer Pavillons. Einer von drei Plätzen, zu denen Kapitän Frick seine Crew einlädt. Noch höher hinaus geht es dann auf der mit 474 Metern, welthöchsten Besucherplattform im WFC, dem liebevoll Flaschenöffner genannten „Shanghai World Financial Center“. Und zu guter Letzt wird in einem der besten Restaurants der Stadt getafelt, im T8, das von dem befreundeten Schweizer Walter Zahner geleitet wird, der sich schon auf die von Thomas mitgebrachten Würste und den Schümli-Kaffee freut. Warteschleife mit 800km/h Kurz nach dem verregneten Start in Shanghai verlangt der chinesische Fluglotse plötzlich, einen sogenannten Orbit - einen Vollkreis - zu fliegen, um den korrekten Abstand zu den anderen Flugzeugen zu gewährleisten. Eine seltene Maßnahme, die sofort mit ungefähr einer Tonne Kerosin-Mehrverbrauch zu Buche schlägt.Ausweichroute bei DruckverlustDa man bei einem Druckverlust in der Kabine nicht schell genug auf die erforderlichen maximal 3000 Meter sinken könnte, verlangen die Hochgebirge im Grenzgebiet zwischen China und Kasachstan eine spezielle Vorbereitung. Diese sogenannte Escape-route, also eine Art Fluchtkorridor, wird vorher bereits in das Navigationssystem als alternative Route einprogrammiert. Thomas Frick erklärt - mittels der Lido-Originalkarten und dargestellt mit Google Earth - das genaue Vorgehen. Der Aralsee – oder was noch davon übrig ist Es ist ein wunderschöner und zugleich trauriger Anblick, wie sich die Salzringe um die letzten Pfützen des Sees legen, der einmal der viertgrößte Binnensee der Erde war. PilotsEYE.tv zeigt eine Moment¬aufnahme von einer der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen. Ein sterbendes Gewässer, das sich wie zum Abschied in der Form eines Herzens präsentiert. Adrenalin am FinalEs sind nur noch wenige Minuten, die den Airbus A340 mit der Kennung HB-JMA vom sicheren Flughafen trennt, als das TCAS, das „traffic alert and collision avoidance system“ anschlägt. Ein vom Tower angekündigtes startendes Flugzeug hat sich so weit genähert, dass die Piloten für einen Moment aus ihrer Landevorbereitung herausgerissen werden. Denn selbst mit Vorwarnung ist das Alarmsignal „Traffic–Traffic“ immer Garant für einen Adrenalinstoß.Alle Unterlagen zum NachfliegenVon Airway bis Zero-fuel-weight, vom Loadsheet bis zum Flightplan, von der Wetterkarte bis zu den handschriftlichen Notizen der Piloten: Erstmals sind die gesamten schriftlichen Unterlagen des Fluges kostenlos erhältlich. http://pilotsEYE.tv/downloadsNicht nur Simulatorflieger werden es zu schätzen wissen, dass PilotsEYE.tv das Abenteuer Fliegen damit noch ein Stückchen authentischer macht. Trailervorschau: http://www.youtube.com/watch?v=e5Ieg_6HDU4

Anbieter: Dodax
Stand: 28.02.2020
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Traces of togetherness / Spuren des Miteinanders
9,90 € *
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Foreigners, almost everywhere -Not better, not worse. Just different.Im Sommer 2018 begaben sich am Ufer der Wolga im russischen Städtchen Uljanowsk während eines Workshops, Neugierige aus Armenien und Aserbaidschan gemeinsam mit russischen Gleichgesinnten auf die Suche nach dem Eigenen im Fremden, nach Spuren der eigenen Kultur und der eigenen Geschichte in Kultur, Alltag und Geschichte der jeweils anderen. Das ist seit Jahrzehnten und auch noch heute keine Selbstverständlichkeit.Die immer noch schwelenden politischen und territorialen Konflikte um Berg-Karabach, Abchasien oder um den Russisch-Georgischen Krieg von 2008 in und zwischen den Kaukasusländern und Russland erschweren es den Menschen dieser Regionen offen und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen. Oft gehen diese Auseinandersetzungen mit einer tendenziös-parteiischen Medienberichterstattung und Zensur oder mit verschiedensten bürokratischen Repressalien wie auch der Anwendung von körperlicher Gewalt einher. Das Bild "der Anderen" wird oft maßgeblich durch offizielle Darstellungen und mediale Beeinflussungen bestimmt, wie beispielsweise in Russland oder Aserbaidschan, wo die Medienlandschaft zunehmend eingeschränkt wird. Eine Folge der durch diese Konflikte provozierten bürokratischen Hürden bekamen die Workshop-Teilnehmer aus Georgien zu spüren: Sie konnten an dem Workshop nicht teilnehmen, da sie nicht rechtzeitig Visa für Russland bekamen. Die Visapflicht für Georgier wurde in der Folge des russisch-georgischen Krieges eingeführt.Dabei gibt es durchaus viele positive Anknüpfungspunkte an eine gemeinsam gelebte Vergangenheit, wie beispielsweise den Park der Völkerfreundschaft in Uljanowsk: Angelegt in den 1970er Jahren, ist er ein Symbol des gleichberechtigten Miteinanders und der Vielfalt der Sowjetrepubliken. Jedes Land konnte sich den anderen in einem eigenen Territorium am Wolgaufer mit Skulpturen, Pavillons oder landestypischer Flora präsentieren. So bot sich der Park ideal als Ausgangspunkt unserer Spurensuche vom Eigenen zum Anderen oder vielleicht besser im Anderen an. Gemeinsam und teilweise in gemischten Teams erkundeten die Workshop-Teilnehmer die Stadt, ihre Menschen und ihre Geschichten und gruben Geschichten ihrer eigenen Regionen aus. Dies passierte nicht immer konfliktfrei, aber immer mit Respekt vor seinem Gegenüber und immer in einer respektvollen Sprache. Die kaukasischen Teilnehmer recherchierten vor ihrem Aufenthalt an der Wolga Spuren russischer Kultur und Geschichte im Kaukasus und präsentierten diese gewissermaßen als Gesprächsangebot für die Uljanowsker Stadtgesellschaft.Die Publikation präsentiert eine - nach den beteiligten Ländern geordnete - Auswahl bürgerjournalistischer Beiträge der Teilnehmer des Projektes "Traces of Togetherness" und von Einsendungen, die im Rahmen eines anschließenden Onlinewettbewerbes zum selben Thema eingereicht wurden. Den bürgerjournalistischen "Fundstücken" wurden dabei jeweils Beschreibungen zur Situation des Bürgerjournalismus in den beteiligten Ländern vorangestellt, in denen länderspezifisch der aktuelle Status, die Entwicklungspotentiale und Schwierigkeiten des Bürgerjournalismus thematisiert wurden.Im Sinne des Gesamtprojektes möchte auch das Magazin helfen, Vorurteile und Ängste abzubauen und auf die Spuren des Miteinanders neugierig zu machen. Oder wie es eine Teilnehmerin des Story-Wettbewerbs formulierte: Die Anderen sind genau wie wir - "Not better, not worse. Just different." Es kommt immer nur auf die Perspektive an.Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht, wofür wir uns hiermit herzlich bedanken möchten.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.02.2020
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Deutsche Romantik
29,00 € *
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Der Band dokumentiert die Vorträge eines internationalen Kolloquiums an der Universität Kutaissi (Georgien) und vereinigt Überblicksbeiträge und Detailstudien zu Geschichte, Ästhetik und Rezeption einer bis heute wirkungsmächtigen Epoche. Dabei werden die wichtigen Autoren (u.a. Novalis, Arnim und Brentano, Hoffmann, Tieck, Eichendorff) ebenso angesprochen wie die zentralen Gattungen und ihre Verbindung zur bildenden Kunst und zur Musik. Die Rezeption der Romantik in der georgischen Literatur und Germanistik sowie eine Bibliographie der Übersetzungen deutscher romantischer Texte ins Georgische beschließen den Band.

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Stand: 28.02.2020
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Georgien - Gesellschaft und Religion an der Sch...
28,00 € *
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Eduard Schewardnadse, "Rosenrevolution", Separatismus, Öl-Pipeline, Stalin, der "Mann im Pantherfell", orthodoxe Kirche.Bereits die Stichworte zeigen die zwei Gesichter Georgiens: Georgien ist ein sog. Transformationsland, eine Gesellschaft, die binnen weniger Jahre mit revolutionären Veränderungen ihrer politischen und wirtschaftlichen Strukturen zu Recht kommen musste und muss. Zugleich ist es ein Land mit einer der ältesten christlichen Kulturen der Erde, mit Traditionen und Wertorientierungen, an denen die Georgier auch heute festhalten.Der vorliegende Band zeichnet ein facettenreiches Bild dieses Landes an der Schwelle Europas - allgemein verständlich, aber zugleich im Gespräch mit dem einschlägigen Stand wissenschaftlicher Forschung. Schwerpunkte der Darstellung sind: Gesellschaft und Politik (ethnische Vielfalt, Rolle der Korruption u.a.), religiöser Pluralismus (orthodoxe Kirche und andere christliche Kirchen, Islam in Georgien u.a.), Kultur (Literaturgeschichte Georgiens, Schulwesen) sowie die deutsch-georgischen Beziehungen (Städtepartnerschaft, Wirtschaftsbeziehungen u.a.). Zwei Karten und Kontaktadressen runden dieses Panorama Georgiens ab, das aus einer gemeinsamen Vortragsreihe der Fachrichtung Evangelische Theologie der Universität des Saarlandes und der Landeshauptstadt Saarbrücken hervorgegangen ist.Mit Beiträgen u.a. von Bayram Balci, Wolfgang Blumbach, Barbara Christophe, Walter Fleischmann-Bisten, Hacik Gazer, Peter Haigis, Uwe Halbach, Leon Macioszek, Raoul Motika, Donald Rayfield, Johann F. Schneider und Hans Wassmund.

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Stand: 28.02.2020
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Georgica - Zeitschrift für Kultur, Sprache und ...
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Sprachwissenschaftliche Aufsätze: Der erste Artikel von Heinz Fähnrich beschäftigt sich mit der kartwelischen Benennung des Hauses. Der Autor schätzt ein, dass die Wurzel sax- nichts mit der Wurzel *xor- gemeinsam hat (wie oft vermutet), sondern einer Wurzel, die auch in dem Wort m-sax-ur-i "Diener" auftritt und deren Verbindung zu der Verbalwurzel *sax- (georg. sax-v-a "darstellen, befruchten, zeugen, einpflanzen", swan. li-sx-en-i "befruchten, zeugen, machen, tun, schaffen, bilden") zu vermuten ist.Der Beitrag von Wolfgang Schulze ist eine Fortsetzung eines Aufsatzes aus der Georgica Nr. 32. Es werden vier neuere udische Texte vorgestellt (Dialekt von Nizh), versehen mit einer ausführlichen Interlinear-Version, Übersetzung und Kommentaren zu Prozessen des Sprachwandels. Die Texte decken die drei Domänen 'folkloristische Erzählung', 'Bibelübersetzung' (Buch Jona) und 'private history' ab. Zugleich gibt der Beitrag einen Überblick über Inhalt und Umfang des insgesamt verfügbaren Korpus von Texten in dieser südostkaukasischen Sprache.Michael Knüppels Beitrag widmet sich dem bekannten Linguisten Karl Ernst Bouda (1901- 1979). Aufgrund dessen vielfältigen und vielgestaltigen Forschungen – vor allem jedoch seiner „omnicomparatistischen” Ansätze – ist er, was heute den wenigsten gegenwärtig sein dürfte, zu einem Pionier so vieler Forschungsrichtungen wie Kaukasiologie, Sibiristik und Baskologie, vor allem jedoch für die Untersuchungen weiterreichender Sprachverwandtschaften, wie sie sich uns heute in Gestalt solcher Gebilde wie dem Makro-Kaukasischen (= Baskisch + Burusaski + Nord- Kaukasisch), dem Déné-Finnischen bzw. Vasco-Déné oder dem Déné-Kaukasischen bzw. Sino- Kaukasischen zeigen. Neben Nachträgen zum Schriftenverzeichnis wird eine Würdigung gegeben.Die Arbeit von Jan Henrik Holst beschäftigt sich mit dem unregelmäßigen Verhältnis der Liquide in swan. "Lippe" und georg. "Mund". Die phonetische Rekonstruktion des diskutierten Wortes führt der Autor auf das Urkartw. zurück, die semantische Rekonstruktion für dieses Wort führt auf "Lippe".Im geschichtswissenschaftlichen Teil beschreibt Eckard Hübner die Chronologie, Genealogie und die Biografien der letzten Verwalter des Paschaliks Axalcixe anhand türkischer, georgischer und anderer Quellen ab dem Jahre 1744 bis zum Jahr der russischen Besetzung Axalcixes (1828), einen Zeitraum, für den kaum Literatur vorhanden ist. Selbst die Dshaqeli-Stammbäume bedeutender Georgienforscher wie Toumanoff und Brosset enden 1744. Im Gegensatz dazu geht der türkische Stammbaum im Anhang bis zur Gegenwart. Das Ziel des Artikels von Nugzar Ter-Oganov ist die Untersuchung der bürgerlichen Reformen in Georgien und die Lage der georgischen Juden in den 1850er/1860er Jahren (nach den Aufzeichnungen von Jeguda Cernyj). Das Verdienst Cernyjs besteht darin, dass er der ganzen jüdischen Welt die Existenz der Gemeinde der georgischen Juden vor Augen führte, einen unschätzbaren Beitrag zur Entstehung und Entwicklung der historischen Wissenschaften über sie leistete.Der Beitrag von Michael Swanidse beschäftigt sich mit der Botschaftstätigkeit von Mirza Gurgina Enak`olopašvili in den Jahren 1776 bis 1777 in Istanbul, die sehr erfolgreich war und in deren Ergebnis die internationale Autorität König Erek`les wuchs, besonders zwischen den Khanen Transkaukasiens. Gleichzeitig rief die Annäherung König Erek`les an das Osmanische Reich eine Unzufriedenheit im Iran und in Russland hervor, wodurch das spezifische Gewicht Georgiens erhöht wurde.Roin Metrewelis Beitrag „Dialog im alten Georgien (erstes Viertel des 12. Jahrhunderts)“ ist eine Untersuchung der aktiven diplomatischen Arbeit des alten Georgiens: die Erforschung der Formen, Methoden, Verfahren und Mittel, durch die das georgische Königreich seine außenpolitischen Ziele erreichte. Verhandlungen und Dialoge zu den schwierigsten Problemen, darunter Problemen des Nebeneinanderexistierens zweier Religionen, waren nicht unbekannt. Das mächtige Land Georgien zeichnete sich durch Toleranz aus, wobei Glaubensakzeptanz und Nationengleichheit von der Staatspolitik als notwendige Bestandteile anerkannt wurden.Der literaturwissenschaftlicher Beitrag von Apolon Silagadse skizziert das formale Repertoire der klassischen Poesie, wobei hier die literarische Epoche –einschließlich– Rustavelis gemeint ist. Bei der Analyse der lyrischen Produktion dieser Epoche ist die am meisten verbreitete, traditionelle Methodologie eine differenzierte Charakterisierung der religiösen und weltlichen Poesie in einem einheitlichen System mit der formalen Einteilung: a) Prosaform, b) die so genannten Formen des Strophengedichts, c) Jamben, d) die drei bekannten Formen der Metrik: Pist`ik`auri, Šairi. Der Autor nimmt die „Einteilung“ kritisch unter die Lupe.Mit dem Beitrag Nana Gaprindaschwilis „Über Galak`t`ion T`abizes unbekannten Texte des sozialistischen Realismus“ wird eine virtuose Technik des Dichters untersucht, die Hervorbringung „paralleler“ sozrealistischer poetischer Texte von ähnlichem Klang, ähnlicher Form und Stimmung: im ersten Werk („leninis drošit“), wenn man so sagen will, sozrealistische Stimmungen in „Reinform“, im zweiten („1500 c`eli“) sind die Liebe zu Tbilisi und zur Heimat „abgetrennt“. Die Gedichte sind sämtlich mit dem 3. September 1958 datiert.Archäologie: Mit dem Beitrag von Marika Mschwildadse „Fragen des religiösen Eigentums der Stadtbevölkerung des östlichen Schwarzmeergebietes im 1. bis 4. Jahrhundert n. Ch. (anhand glyptischen Materials von Gonio-Apsaros)“ wird geschlussfolgert, dass die auf dem Territorium von Gonio-Apsaros mit spätantiker Zeit datierten Werken der Glyptik weniger die im Imperium Roms vor sich gehenden religiösen Veränderungen widerspiegeln (besonders in seinen östlichen Provinzen), was an der Verbreitung der Lehre Christi lag, und die Gemmen- Steinarbeiten (mit ihren Inhabern) als Zubehör der antiken (heidnischen polytheistischen) Welt verblieben.Mit Kaiso Pizchelauris Artikel „Die Entwicklungsstufen staatlicher Strukturen im zentralen Teil Südkaukasiens“ wird nachgespürt, ob eine möglichen Existenz einer dem Königreich Kolchis vergleichbaren zeitgenössischen großen politischen Vereinigung auf dem Territorium des heutigen Kartli/Kachetien anzunehmen ist, für dessen endgültige Bestätigung noch eine große und arbeitsintensive Forschung durchzuführen ist.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.02.2020
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Zivilgesellschaft in Georgien
68,00 € *
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Das vorliegende Buch ist eine qualitative Analyse der Langzeitentwicklung der georgischen Zivilgesellschaft von ihrer Entstehungsphase bis heute. Im Fokus steht die georgische Gesellschaft und ihr Engagement, sich für das Allgemeinwohl über sich stetig verändernde politische- und soziale Organisationsphasen hinweg einzusetzen. Zudem sollen diese Parameter in ihrer Wechselwirkung zu den Tätigkeiten der georgischen Zivilgesellschaft untersucht werden. Besondere Beachtung findet der Einfluss des Engagements der Internationalen Gemeinschaft in Georgien seit dem Zusammenbruch der Sowjet Union. Als Analysequelle dient neben der Fachliteratur die Beschreibung des Entwicklungsprozesses aus Sicht von fünf in Georgien tätigen zivilgesellschaftlichen Spezialisten, von denen zwei aus dem Ausland stammen. Ziel ist es, dem Leser einen weitgehend holistischen Einblick in den zivilgesellschaftlichen Entwicklungsprozess zu geben und ihm dadurch ein Verständnis für die heutige gesellschaftliche Situation in Georgien zu vermitteln.

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Stand: 28.02.2020
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Die geostrategische Bedeutung des Kaukasus
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: Gut, Karl-Franzens-Universität Graz (Institut für Geographie und Raumforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Kaukasus ist geprägt durch die historische Überlagerung von drei Einflüssen, die sich mit den vorherrschenden Kulturen vermischt haben: der persische Kulturraum (Schlagworte Orient, Islam), das Byzantinische Reich (Christentum in Armenien und Georgien) und seit ca. 1800 der zuerst zaristisch-russische, ab 1920 sowjetische und ab 1990 wieder russische Einfluss. Überhaupt sorgte erst der Zusammenbruch der UdSSR für ein Wiedererstarken der Region.Ab den 1980er Jahren eskalierten viele potentielle Konflikte. Durch den Zerfall der Sowjetunion etablierten sich neue Machtordnungen, statt einer "inneren Angelegenheit Moskaus" war der Kaukasus plötzlich eine Spielwiese inter- und transnationaler Akteure. Die Ursachen für die gewaltsamen Auseinandersetzungen liegen in der Geschichte weit zurück, obwohl die Vorgänge im 20. Jahrhundert wohl überwiegend verantwortlichen dafür sind.Hauptkonflikte waren der Fünftagekrieg in Georgien 2008, die zwei Tschetschenienkriege und der daraus resultierende, bis heute andauernde Untergrundkampf. In jüngster Zeit bestimmt die Frage des aserbaidschanischen Erdöls und Erdgases, und dabei insbesondere dessen Transportrouten in den Westen das Geschehen in der Region. Dabei geht es besonders um eine Verringerung der europäischen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, was zu entsprechenden Reaktionen aus Moskau führte und führt.Der Kampf um den Einfluss im Kaukasus ist jedenfalls in vollem Gange, und eine Bewertung der Vorgänge kann durch unvorhergesehene Ereignisse (wie der Umsturz in der Ukraine im Februar 2014) jederzeit obsolet werden.

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Stand: 28.02.2020
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Der Kaukasus-Krieg als Ende des Demokratischen ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,0, Technische Universität Darmstadt (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Demokratie und Frieden, das scheint in der Lesart des "Demokratischen Friedens" zusammen zu passen wie Pech und Schwefel. Demokratie scheint gar die elementare Voraussetzung dafür zu sein, dass Frieden zwischen zwei Staaten herrscht. Zumindest zwischen zwei systemgleichen Staatenpaaren schien diese dyadische Erkenntnis lange Zeit als unbestrittenes Faktum der in den 1980er Jahren entstandenen Theorie. Doch kann dieses Modell, welches im sogenannten Kalten Krieg entstanden ist, auch heute noch die zwischenstaatlichen Beziehungen erklären oder hat es nach Ende des Ost-West Konfliktes an seiner Bedeutung verloren?Auch ohne diese zeitliche Komponente möchte ich die Theorie mit einigen kritischen Fragen konfrontieren. Dazu werde ich zunächst das Konzept des "Demokratischen Friedens" näher beleuchten. Im Anschluss daran folgt die kritische Überprüfung der vielzitierten Theorie um sie dann im vierten Teil mit einem zeitnahen empirischen Fall endgültig auf die Probe zu stellen.Meine gewagte These gegen diese zum empirischen Gesetz erhobene Theorie lautet somit: Spätestens durch den Kaukasus-Krieg zwischen Georgien und Russland kann der Demokratische Frieden die zwischenstaatliche Realität nicht mehr erklären.

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Stand: 28.02.2020
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Krieg auf dem Balkon Europas. Der Abchasien-Kon...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,3, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Professur für Politikwissenschaft, insbes. Internationale Politik), Veranstaltung: Proseminar: Abchasien-, Taiwan- und Kosovokonflikt im Vergleich: Doppelmoral des Westens?, Sprache: Deutsch, Abstract: Georgien erklärte bereits im April 1991 seine Unabhängigkeit, trennte sich also noch vor dem Augustputsch in Moskau und der Alma-Ata-Erklärung von der Herrschaft der Sowjetunion (vgl. Götz & Halbach, 1996, S. 146). Die Unabhängigkeit war für die Einwohner Georgiens jedoch mit einem aufkeimenden Bürgerkrieg verbunden.Die anfangs beschworene nationale Einheit des Landes, stellte sich schnell als Fiktion heraus (vgl. Reisner, 2008, S. 40). In der Folge entwickelten sich gewaltsame Konflikte zwischen den unterschiedlichen Ethnien, insbesondere zwischen Georgiern, Abchasen und Osseten (vgl. Sidorko, 2008, S. 131).Die beiden Minderheiten verfolgen die Sezession von Georgien und werden dabei aktiv durch die Russischen Föderation unterstützt (vgl. Langner, 2009, S. 46).Durch diesen sogenannten "Matrjoschka"-Nationalismus, also das Aufbegehren von Ethnien gegen die jeweils übergeordnete ethnische Gruppe, kam es zu einer fragilen Situation in dem jungen unabhängigen Staat Georgien (vgl. Reisner, 2008, S. 40).Der Konflikt zwischen Abchasen und Georgiern gipfelte 1992 in einer kriegerischen Auseinandersetzung, bei der Truppen der Russischen Föderation zugunsten der abtrünnigen Republik Abchasien eingriffen und die georgischen Truppen aus Abchasien zurückgedrängt worden (vgl. Gruska, 2005, S. 29).Im Zustand des von den Vereinten Nationen (UN) vermittelten Waffenstillstandes, entfernt von einer Konfliktlösung, schwelt der Konflikt bis heute weiter und keimte zwischenzeitlich immer wieder auf (vgl. Wehner, 2008, S. 154).Im Fokus dieser Arbeit steht die Frage: Welche Konfliktparteien sind im Abchasien-Konflikt beteiligt und wie lassen sich die Konfliktparteien charakterisieren?

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Stand: 28.02.2020
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