Angebote zu "Literarisches" (6 Treffer)

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Du bist in einer Luft mit mir
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Dimitri und Viktor wachsen in Miroslaw auf, wo Pferdemistinseln die schlammige Hauptstraße zieren. Das kyrillische Abc lernen sie beim alten Diakon, Dimitri hat gern Metaphern, während Viktor Linien in sein Notizbuch kritzelt. Nach ihrer Studienzeit in Moskau hocken sie, nun Lehrer und Ingenieur und beide Nachwuchs erwartend, im Abstellraum des Schulhauses und gönnen sich täglich eine Partie Schach. Nur über die Revolution sind sie geteilter Meinung, und als Dimitri eines Tages das Leninporträt in hohem Bogen aus dem Fenster des Klassenzimmers wirft, wird sein Freund gegen ihn aussagen.Dieses Verhängnis können die Kinder, Kirill und Sascha, die später wie Brüder sind und reden und sich kleiden wie ihr Lieblingsdichter Puschkin, nur erahnen. Aber einem von ihnen, schließlich in die Jahre gekommen und "Buchstabenhüter" an der Solschenizyn-Bibliothek, verdanken wir die Geschichte: Er erschafft mit dieser ironischen wie geistreichen doppelten Familiensaga, die spielerisch zwischen der Zarenzeit, der russischen Revolution und dem "grauen Niedergang der großen Ideale" hin- und herspringt, ein neues literarisches Genre - und kann so doch noch die Hoffnung auf einen Dichter aus Miroslaw erfüllen.Ehrengast Georgien Frankfurter Buchmesse 2018

Anbieter: buecher
Stand: 10.07.2020
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Oriens Christianus 77 (1993)
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Die seit 1901 erscheinende Zeitschrift ist dem Christlichen Orient im engeren Sinn gewidmet, das heißt, sie lässt die griechische und die slawische Christenheit außen vor. Geografisch reicht ihr Gebiet von Äthiopien bis Georgien und vom Nahen Osten bis Indien und China. Entsprechend dem Programm ihres Gründers Anton Baumstark werden nicht nur Beiträge zu religiösen Themen veröffentlicht, sondern zur gesamten geistigen und materiellen Kultur der orientalischen Christen. Oriens Christianus deckt damit ein Teilgebiet der Orientalistik, aber auch der Ostkirchenkunde ab. Neben Aufsätzen und Buchbesprechungen werden Quellen in den verschiedenen Sprachen und Schriften des Christlichen Orients veröffentlicht. Die Zeitschrift, die unter internationaler Beteiligung erscheint, ist die einzige dieser Art im deutschen Sprachraum.From the Content/Aus dem Inhalt:- H. Kaufhold, Griechisch-syrische Väterlisten der frühen griechischen Synoden- W. F. Macomber, The Nicene Creed in a Liturgical Fragment of the 5th or 6th Century from Upper Egypt- E. Beck, Ephräm und der Diatessaronkommentar im Abschnitt über die Wunder beim Tode Jesu am Kreuz- P. Bruns, Brief Aithallahas, des Bischofs von Edessa (Urhai), an die Christen des Perserlandes über den Glauben- J. Tubach, Ein Palmyrener als Bischof der Mesene- G. J. Reinink, The Beginnings of Syriac Apologetic Literature in Response to Islam- H. Goldfus/B. Arubas, Mar Elijah, the Bisbop of Edessa (768/9 C. E.), on an lnscription from the Monastery of Mar Gabriel at Tur 'Abdi- W. Baars/J. Heldermann, Neue Materialien zum Text und zur Interpretation des Kindheitsevangeliums des Pseudo-Thomas- J. W. Childers, Corrigenda to Gérard Garitte's Edition of the Old Georgian Acts- L. Störk, Ein literarisches Zeugnis zur dritten Reise des äthiopischen Gesandten Khodja Muräd nach Batavia (Java)

Anbieter: Dodax
Stand: 10.07.2020
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Die Beichte
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Tschola Lomtatidse – ein Meister der lyrischen ProsaFast alle wichtigen Vertreter der georgischen Literatur des XX. Jahrhunderts hatten ein schweres Schicksal. Wenn wir Tschola Lomtatidses Privatleben und literarisches Schaffen mit einem einzigen Wort beschreiben würden, dann wäre dieses Wort „extrem“. Alles, was sich im Leben dieses Schriftstellers ereignet hat, war extrem: sein literarisches Schaffen, seine Liebe, sein Tod. Er schrieb und veröffentlichte seine Gedichte, Miniaturen und Erzählungen von Jugend an, aber seine besten Texte entstanden in der Gefangenschaft.Tschola Lomtatidse wurde im Jahre 1878 in einer vermögenden Bauernfamilie in einem der schönsten Gebiete Georgiens, in Guria (Gurien), geboren. Um nach dem Abitur eine gute Ausbildung zu bekommen, begab er sich nach Russland, konnte wegen seiner intensiven Tätigkeit als Revolutionär seine Ausbildung aber nicht abschließen. Als ein aktives Mitglied der sozial-demokratischen Partei wurde er im Jahre 1907 verhaftet und bis zum Jahre 1914 verbrachte der an Tuberkulose erkrankte Schriftsteller sein Leben in verschiedenen Gefängnissen des zaristischen Russlands. Die Regierung erlaubte ihm nicht, in seine Heimat zurückzukehren. Lomtatidse starb im Jahre 1915 in Russland, in der Stadt Saratow, in einem Krankenhaus für schwer erkrankte Menschen. Seine Autorität als Revolutionär war so groß, dass die Regierung scharfe Maßnahmen ergreifen musste, um sein Begräbnis nicht in eine mächtige soziale Demonstration und in Unruhen ausufern zu lassen.Trotz seines kurzen und unruhigen Lebens war Lomtatidse ein beeindruckend belesener Schriftsteller. Außer der georgischen kannte er die russische und europäische Literatur. Im Gefängnis übersetzte und vollendete er eine umfassende Auswahl von Gedichten Heinrich Heines, aber das Ergebnis seiner zweijährigen intensiven Arbeit wurde entsprechend einer Entscheidung der Gefängnis-administration verbrannt, ebenfalls viele eigene Texte des Schriftstellers.Wie bei allen ästhetisch feinen Autoren ist auch Lomtatidses Prosa frei von jeder Art des stereotypen Kitsches. Er ist kein Autor, der von der Freiheit träumt und über sie schreibt, weil ihm diese Freiheit weggenommen wurde. Lomtatidses Hauptthema ist die Psychologie des Menschen, dem die Freiheit genommen wurde und der sich in einer Situation der Entfremdung von sich selbst befindet. Was passiert mit der Seele und dem Körper des Menschen in diesem Zeitraum? Durch welche sichtbaren oder unsichtbaren psychischen Ursachen werden diese Menschen gequält? Was passiert mit einem Menschen gerade dann, wenn er die Hoffnung schon verloren oder noch nicht verloren hat? Viele ähnliche Fragen werden von Lomtatidse glänzend thematisiert. Eine wichtige Besonderheit seiner Erzählungen ist es, dass ihre handelnden Personen immer erfahrene Menschen sind, die die Grausamkeit des Lebens gut kennen. Die Romantik dieser Menschen ist frei von Illusionen und süßen Träumen.Die Literaturwissenschaftler zählen Lomtatidses Werk zu der Gattung der lyrischen Prosa, die als ein besonderes Ereignis der klassischen literarischen Moderne in Georgien bewertet wird. Die Technik seines Schreibens ist ausgeprägt und vieldimensional, außerdem ist Lomtatidse ein echter Meister des Beschreibens der vielschichtigen psychologischen Nuancen seiner Personen.Das Interesse für Lomtatidses besten Erzählungen, zu denen auch die in dieser Auswahl aufgenommenen Texte gehören, ist in Georgien heute noch längst nicht erloschen. Ein besonderes Interesse genießt seine Prosa in verschiedenen Kreisen der nonkonformistisch eingestellten Jugendlichen, und das ist nicht zufällig, denn seine Personen, auch seine offen autobiographischen Texte ähneln der nonkonformistischen europäischen und amerikanischen Literatur der 1960er Jahre.Dato Barbakadse

Anbieter: Dodax
Stand: 10.07.2020
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So liebte man in Georgien.
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Anna LetodianiGuram Assatiani- Forscher des georgischen CharaktersDie georgische Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts bereicherten einige ausgewählte Forscher. Zu ihnen zählt auch Guram Assatiani, "ein wahrer Ästhetiker und ein fantasievoller Literat vom Scheitel bis zur Sohle", wie er später von einem Kollegen genannt wurde.Guram Assatiani wurde 1928 in die Familie des berühmten georgischen Literaten Lewan Assatiani in Tbilisi geboren. Ab 1946 studierte er an der Lomonosow-Universität die westeuropäische Literatur. Seine Doktorarbeit über die georgisch-französischen Beziehungen verteidigte er in Moskau. Danach kehrte er nach Georgien zurück und arbeitete bei einer renommierten russischsprachigen Literaturzeitschrift, wo er für russische Leser Artikel über georgische Literatur schrieb.Parallel dazu hielt er Vorlesungen über verschiedene Fragestellungen der georgischen Literatur und leitete die Abteilung der georgischen Literatur aus dem 19. Jahrhundert am georgischen Literaturinstitut. 1977 schrieb Guram Assatiani seine Doktorarbeit über das Thema "Die Evolution des georgischen Dichterdenkens im 19. Jahrhundert". 1978 war er der leitende Redakteur der Zeitschrift "Literaturnaja Grusija" ("Literarisches Georgien"). Ab da unterstützte er noch intensiver, dass georgische Schriftsteller in den Blickwinkel russischer Leser gerieten und bekannt wurden. Im April 1982 wurde das Hauptwerk Guram Assatianis "Zu den Ursprüngen" veröffentlicht. Das war das letzte Buch, das zu seinen Lebzeiten herausgegeben wurde. Der Forscher verstarb nach einer schweren Krankheit im Juni 1982, mit nur 54 Jahren.Ungeachtet dessen, dass das literatur-wissenschaftliche Erbe Guram Assatianis mehrere Werke umfasst, hielt der Autor den Prozess des Schreibens für eine sehr komplizierte Beschäftigung und dachte, dass diese Tätigkeit mit einer enormen Verantwortung verbunden sei.Der Schreibstil Assatianis ist ästhetisch ausgerichtet. Wissenschaftliche Zeugnisse der verwendeten Literatur werden wir bei ihm niemals antreffen. Die Ansichten, Einschätzungen und Konzepte, die er in seinen Artikeln vertritt, sind eher intuitiv, aber diese Reflexionen und freie Interpretationen stützen sich auf eine breite Erudition und klassische Bildung und erhalten dadurch ihren besonderen Wert. Seine Schreibweise zeichnet sich auch durch eine gewisse Pathetik aus. Sie ist jedoch niemals unecht oder plakativ."Zu den Ursprüngen" von Guram Assatiani, dessen Auszug hier vorgestellt wird, zeigt dem interessierten deutschen Leser den georgischen Charakter, generell die georgische Ästhetik und die zentralen Aspekte der ästhetischen Welt auf. Etwas Vergleichbares gab es vorher nie in der georgischen Literaturwissenschaft.Guram Assatiani erforschte den georgischen Charakter anhand der georgischen schöngeistigen Literatur und der Folklore, denn er hielt gerade die Literatur als Emanation des geistigen Wesens einer Nation.Nach den Beobachtungen des Autor neigt die georgische Natur zu Extremitäten: Im Falle einer optimistischen Gemütslage denken die Georgier, sie seien die Besten, und wenn sie kein Glück haben, verfallen sie leicht der Hoffnungslosigkeit und halten sich für die Beklagenswertesten der Welt.Für eines der fundamentalen Wesen der ästhetischen Natur des georgischen Volkes hält der Autor die Übereinstimmung der seelischen und fleischlichen Ursprünge und um diese Ansicht zu untermauern, wendet er Schota Rustawelis "Der Recke im Pantherfell" und Wascha-Pschawelas Literatur an. Seiner Meinung nach wird die ästhetische Natur der Georgier in der literarischen Weltanschauung gerade dieser beiden Dichter auf eine vollkommene Art und Weise dargestellt.Nach dem allbekannten Schema des apollinischen und dionysischen Ursprungs von Nietzsche kann man zweifelsohne die Kunst jedes beliebigen Kulturvolkes analysieren. Guram Assatiani vermeidet aber dieses Schema auf den georgischen Charakter automatisch anzuwenden.

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Dimitri und Viktor wachsen in Miroslaw auf, wo Pferdemistinseln die schlammige Hauptstraße zieren. Das kyrillische Abc lernen sie beim alten Diakon, Dimitri hat gern Metaphern, während Viktor Linien in sein Notizbuch kritzelt. Nach ihrer Studienzeit in Moskau hocken sie, nun Lehrer und Ingenieur und beide Nachwuchs erwartend, im Abstellraum des Schulhauses und gönnen sich täglich eine Partie Schach. Nur über die Revolution sind sie geteilter Meinung, und als Dimitri eines Tages das Leninporträt in hohem Bogen aus dem Fenster des Klassenzimmers wirft, wird sein Freund gegen ihn aussagen.Dieses Verhängnis können die Kinder, Kirill und Sascha, die später wie Brüder sind und reden und sich kleiden wie ihr Lieblingsdichter Puschkin, nur erahnen. Aber einem von ihnen, schließlich in die Jahre gekommen und "Buchstabenhüter" an der Solschenizyn-Bibliothek, verdanken wir die Geschichte: Er erschafft mit dieser ironischen wie geistreichen doppelten Familiensaga, die spielerisch zwischen der Zarenzeit, der russischen Revolution und dem "grauen Niedergang der großen Ideale" hin- und herspringt, ein neues literarisches Genre - und kann so doch noch die Hoffnung auf einen Dichter aus Miroslaw erfüllen.Ehrengast Georgien Frankfurter Buchmesse 2018

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